Von Hand zu Hand weitergereicht, wird das Gemälde zum Zeugen des Aufstiegs und der Machtübernahme der Nationalsozialisten, von staatlichem Antisemitismus und der nationalsozialistischen Diffamierung moderner Kunst als »entartet«, von Verfemung, Verzweiflung, Krieg und vom Überleben.
Mit „Zwei weibliche Halbakte“ gelingt Luz ein außergewöhnlicher Comic: Als Leser:in sieht und hört man einzig, was sich unmittelbar vor Otto Muellers Gemälde abspielt. Und doch entfaltet er mit diesem passiven Akteur ein Zeit- und Gesellschaftspanorama und ruft damit auch zur Wachsamkeit gegenüber dem Aufstieg der extremen Rechten und allen Formen der politischen und kulturellen Zensur auf.











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